Speicher räumen – auch über enge Bodentreppen und Luken
Der Dachboden unterscheidet sich von jedem anderen Raum durch seinen Zugang. Statt einer normalen Tür führt oft nur eine steile, schmale Bodentreppe oder eine ausklappbare Einschubtreppe nach oben – manchmal auch nur eine kleine Dachluke, durch die man sich hindurchziehen muss. Genau hier liegt die eigentliche Tücke: Ein Schrank, der oben seit Jahrzehnten steht, passt selten in einem Stück durch die Luke zurück nach unten. In den Essener Gründerzeit-Altbauten und den Zechenhäusern im Norden sind diese Zugänge besonders eng und niedrig.
Wir richten uns darauf ein und arbeiten mit der passenden Technik statt mit roher Gewalt. Große Möbel zerlegen wir vor Ort, sperrige Stücke reichen wir in einer festen Trage-Kette von Hand zu Hand nach unten, und die Klapptreppe sichern wir gegen Wegrutschen. So bleibt das Treppenhaus für die übrigen Bewohner nutzbar und nichts wird beschädigt.
- Ausklappbare Einschub- und Bodentreppen
- Schmale Dachluken mit Leiterzugang
- Niedrige Kniestöcke und Drempel unter der Schräge
- Spitzböden ohne festen Bodenbelag
- Gemeinsame Dachböden mehrerer Mietparteien
Sagen Sie uns vorab, wie Ihr Zugang aussieht – dann bringen wir Leitern, Werkzeug und genügend Hände mit, damit der Räumtag in einem Rutsch durchläuft. Wo eine Treppe fehlt und nur eine offene Luke bleibt, arbeiten wir mit gesicherten Leitern und geben schweres Stückgut kontrolliert nach unten, statt es zu werfen.
Besonders knifflig wird es, wenn der einzige Weg nach unten durch das bewohnte Treppenhaus führt. In vielen Essener Mehrparteienhäusern teilen sich mehrere Wohnungen den Dachboden, und der Trageweg reicht über drei oder vier Stockwerke bis zur Straße. Wir planen diesen Weg vorher durch, schützen Handläufe und Wände wo nötig und arbeiten zügig, damit Nachbarn möglichst wenig davon merken. So bleibt aus einem an sich mühsamen Umzug nach unten ein sauberer, geordneter Ablauf.
