Altbau ohne Aufzug – unsere Königsdisziplin
Rund um den Rü-Boulevard prägen Gründerzeithäuser das Bild: großzügige Wohnungen mit drei, vier Metern Deckenhöhe, Stuck, Flügeltüren – und ein Treppenhaus, das für Kutschen, nicht für Kleiderschränke gedacht war. Genau hier liegt die eigentliche Arbeit einer Entrümpelung in Rüttenscheid: nicht das Ausräumen, sondern der Weg nach unten.
Wir bringen das passende Werkzeug mit und zerlegen sperrige Stücke lieber vor Ort, statt einen massiven Schrank durch eine enge Kurve zu zwingen. Wände, Geländer und die oft originalen Stufen schützen wir dabei bewusst – gerade in diesen Häusern ist ein Kratzer im Treppenhaus schnell teuer.
- Etagenwohnungen komplett oder raumweise
- Massivmöbel vor Ort zerlegen und sicher heraustragen
- Schutz von Geländer, Stufen und Wänden
- Enge Kurven, hohe Stockwerke, kein Aufzug – für uns Alltag
Ob dritter oder vierter Stock: Wir planen die Trageketten so, dass der Räumtag in einem Rutsch durchläuft und das Treppenhaus für die anderen Bewohner nutzbar bleibt. Wo eine Wendeltreppe oder ein niedriger Sturz im Weg ist, entscheiden wir vor Ort, ob ein Stück zerlegt oder über den Balkon abgeseilt werden muss – Hauptsache, es geht sicher und ohne Schaden nach draußen.
Viele Rüttenscheider Häuser haben zudem einen halben Treppenabsatz zwischen Souterrain und Erdgeschoss, hohe erste Etagen und schmale Zwischenpodeste – Details, die man erst bei der Besichtigung sieht. Wir schauen uns die Wege deshalb vorher an: Wie breit ist die engste Stelle, passt der große Kleiderschrank am Stück durch die Wohnungstür, wo hakt es auf halber Höhe? Aus diesen Maßen ergibt sich, was wir oben zerlegen und was unten zusammenbleiben kann. So vermeiden wir böse Überraschungen am Räumtag und halten den Zeitplan – auch bei einer voll eingerichteten Altbauwohnung mit schwerem Massivholz.